Der 
  Gedenkstein
Bei dem Gedenkstein handelt es sich um einen knapp 7 Tonnen schweren norddeutschen Granitfindling von 2,2 m Höhe und 1,5 m Breite. Er wird von Basaltsäulen aus Island nach Süden, zum Meer hin offen umrahmt werden.

Dies Ensemble symbolisiert über den Findling, eine für Norddeutschland typische Gesteinart, die auf Island nicht vorkommt, und die Säulen aus Basalt, dem typischen Gestein der Südküste Islands, nicht nur die Strandungen der fremden Trawler, sondern ebenso die hilfsbereite offene Aufnahme der Schiffbrüchigen durch die heimische Bevölkerung.

Bronzetafel gestaltet nach einem Bild von Tobias Emskötter Auf Bronzetafeln steht in deutscher und isländischer Sprache:


ZUM GEDENKEN AN DIE SEELEUTE, DIE IN DER DEUTSCHEN ISLANDFISCHEREI IHR LEBEN VERLOREN.

IN DANKBARKEIT UND HOCHACHTUNG DEN ISLÄNDERN, DIE VIELE SCHIFFBRÜCHIGE RETTETEN.



Bronzetafel gestaltet nach einem Bild von


Eine weitere Bronzetafel zeigt einen sinkenden Fischdampfer.
Der zum Meer offene Standort am westlichen Ortsrand von Vík liegt in der Mitte des Gebietes mit den meisten Schiffsverlusten deutscher Trawler. Nach Westen beginnen die Klippen auf die zahlreiche Schiffe aufliefen und nach Osten sind die weiten Lavastrände zu überblicken, die weiteren Schiffen zum Verhängnis wurden.


Die Kosten für die Errichtung des Gedenksteines wurden ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und aus der Fischwirtschaft aufgebracht.


Autor: Hans Wölbing

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