Schiffsverluste: 



 Das Wrack
 der MARS

Die Mars ist der einzige in der Islandfahrt verlorene deutsche Trawler, dessen Wrack noch heute an der Südküste Islands zu finden ist.


Das Wrack der MARS nach der Strandung 1930


Das Schiff strandete 1930 nordwestlich von Ingolfshöfði infolge einer Kette unglücklicher Umstände.
Hauptursache der Strandung war letztlich die Verringerung der Tragweite des Leuchtfeuers von Ingolfshöfði durch vulkanischen Aschestaub.
Die Besatzung der Mars ging so davon aus, daß sie, als sie das Leuchtfeuer erblickte, noch weiter vom Strand entfernt war, als es tatsächlich der Fall war.

Sturm drückte das Schiff auf den Strand, wo es noch heute, gemeinsam mit anderen Schiffswracks, als stummer Zeuge von den besonderen navigatorischen Ansprüchen und Gefahren der isländischen Südküste berichtet.
Selbst mit modernen Jeeps ist es ein mehrstündiges Unterfangen, über die Sände und den teilweise überfluteten Leirur zum Wrack zu gelangen.

Was mögen es für Mühen für Gestrandete und Retter im Jahr 1930 gewesen sein?



Autor: Ingo Heidbrink



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